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Bt-Pflanzen sind gentechnisch veränderte Pflanzen, in die ein Gen des Bacillus thuringiensis (Bt) eingeführt wurde. Dieses Bakterium produziert für verschiedene Insekten giftige Stoffe, die so genannten Bt-Toxine. Bt-Pflanzen sondern permanent einen giftigen Wirkstoff ab, damit die Larven, die an den Pflanzen fressen, sterben.

Biopestizid ist ein Begriff für Pflanzenschutzmittel, die einen natürlichen Ursprung haben. Dabei sind zwei Kategorien zu unterscheiden: 1. Biopestizide, deren Wirkstoff aus Bakterien, Pilzen, Pflanzen oder Tieren stammt. Hierzu gehören beispielsweise Extrakte aus dem tropischen Niembaum, die gegen Blattläuse wirken. 2. Biopestizide, die aus lebenden Organismen wie Bakterien, Pilzen, Insekten oder Fadenwürmern bestehen. Ein Beispiel sind Schlupfwespen, die sich gegen den Maiszünsler einsetzen lassen. Der Anteil der Biopestizide am Pestizidweltmarkt beträgt derzeit rund 6 Prozent.

Die Bt-Baumwolle ist eine gentechnisch veränderte Baumwolle. In die Baumwollpflanze wurde ein Gen des Bakteriums Bacillus thuringiensis (Bt) eingeführt, welches ein Gift produziert. Die Larven des Baumwollkapselbohrers, die an der Baumwollpflanze knabbern, sollen dadurch getötet werden. Inzwischen ist der Baumwohlkapselbohrer in vielen Regionen resistent gegen dieses Gift. Es gibt auch Bt-Mais. Das Bt-Toxin soll hier den Maiszünsler schädigen. Studien haben aber gezeigt, dass der Bt-Mais auch Nützlinge wie den Marienkäfer und die Florfliege schädigen kann.

Bioethanol wird ausschliesslich aus Biomasse (nachwachsende Kohlenstoffträger) oder biologisch abbaubaren Anteilen von Abfällen hergestellt und dient als Agrokraftstoff. Bioethanol ist aber umstritten, weil immer mehr Getreide für den Autotank angebaut wird, statt für die Ernährung der Menschen, die an Hunger leiden.