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Die Artenvielfalt bezeichnet die Vielfalt der biologischen Arten in einem Ökosystem. Wie viele Arten auf unserer Erde existieren, ist nicht bekannt. Schätzungen bewegen sich zwischen 10 und 100 Millionen Arten. Beschrieben sind rund 1,8 Millionen. Rund 70 Prozent aller Arten wachsen in den 17 sogenannten "Mega-Diversitätsländern" in den Tropen und Subtropen. Die Artenvielfalt ist ein Mass bei der Bestimmung der Biodiversität, die neben der Artenvielfalt auch die genetische Vielfalt und die Vielfalt der Ökosysteme beinhaltet.

Als Agrogentechnik oder grüne Gentechnik bezeichnet man den Einsatz von gentechnischen Verfahren in der Landwirtschaft. Bisher wurde vor allem in das Genom von Pflanzen eingegriffen (Pflanzenzüchtung), so gibt es heute zum Beispiel gentechnisch veränderte Mais-, Raps-, Baumwoll- oder Sojapflanzen. Deren Anbau ist in der Schweiz bis zum Ablauf des bestehenden Moratoriums verboten. Auch Tiere geraten verstärkt in den Fokus gentechnischer Manipulationen. Ein Gentech-Lachs, der schneller wächst, ist in den USA bereits zum Konsum freigegeben worden. Die neuen, billigeren und angeblich präziseren gentechnischen Verfahren wie das Genome-Editing haben einen zweiten Boom in der Agrogentechnik ausgelöst.

Aedes albopictus-Mücken oder «Asiatische Tigermücken» können Krankheiten übertragen wie das Chikungunya-Fieber (siehe Eintrag unter Kategorie C), das Denguefieber oder den Zikavirus. Die Asiatische Tigermücke sticht Menschen, aber auch Vögel und andere Tiere und kann so Krankheiten von Tieren auf Menschen übertragen. Die Asiatische Tigermücke war ursprünglich in den süd- und südostasiatischen Tropen und Subtropen beheimatet. Sie hat sich aber in den letzten 30 Jahren weltweit stark verbreitet und sich auch im Mittelmeergebiet niedergelassen. Auch an kältere Klimazonen hat sie sich angepasst.

Externer Link: Unterscheidung der Asiatischen Tigermücke von der bei uns beheimateten Ringelmücke