Nanotechnologie

5.12.2014 | Nanotechnologie

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Das europäischen Parlament in Strassburg. Bild: EU

Die Anwendung der Nanotechnologie in der Lebensmittelproduktion kann einen Einfluss auf die Lebensmittelsicherheit haben und sollte deshalb einer geregelten Risisikobeurteilung unterstehen. Geht es nach dem Umweltausschuss des Europäischen Parlaments, so sollen Lebensmittel, die mittels Nanotechnologie hergestellt wurden, strenger reguliert werden. Ein Entwurf zur Regulierung von „Neuartigen Lebensmitteln“, der auch eine Moratorium verlangt, wurde laut der Pressestelle des Umweltausschusses mit 57 zu 4 Stimmen angenommen. Es gab 2 Enthaltungen. Unter Moratorium ist gemeint, dass Nano-Lebensmittel und Nano-Lebensmittelverpackungen nicht bewilligt werden dürfen bis sie von der europäischen Lebensmittelbehörde EFSA beurteilt und genehmigt worden sind. Mit diesem Vorgehen soll das Vorsorgeprinzip angewendet werden. Zudem wird auch ein Monitoring nach den Marktzulassungen gefordert.

26.11.2014 | Nanotechnologie

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Eine EMPA-Publikation stellt bei tausenden von Studien zur Nanotoxikologie Missstände fest. Trotzdem wird gefolgert, es gäbe keinen Grund zu Besorgnis. Ein Widerspruch? Bild: Krug (2014).

Gelangen Titandioxid-Nanopartikel aus Sonnencremes über die Haut in den Körper? Sind Kohlenstoff-Nanoröhrchen so lungengefährlich wie Asbest? Finden Nanopartikel in Lebensmitteln den Weg durch die Darmflora in die Blutbahn? Solche und viele andere Problemstellungen verlangen Antworten durch toxikologische Einschätzungen von Nanomaterialien. Tatsächlich boomt derzeit die Disziplin der Nanotoxikologie. Am häufigsten orientieren sich publizierte Studien an Auswahlkriterien der Produkte und der am ehesten betroffenen Organe: So sind es für die Haut meist Materialien, die in Kosmetika (ZnO, TiO2) oder in bakteriziden Oberflächen (Ag, TiO2) eine Rolle spielen. Im Magen-Darm-Trakt sind es wiederum Nanomaterialien, die in Lebensmitteln oder über die Nahrungskette von Bedeutung sind. Die Anforderungen an die Nanotoxikologie sind gross, denn sie sollen Antworten liefern, ob bei Nanomaterialien spezifische gesetzliche Vorschriften anzuwenden sind.

23.10.2014 | Nanotechnologie

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Findet grosse Beachtung: Elektronische Haut zur Temperaturmessung. Bild:Rogers Research Group

Nanowerk ist eines der führenden Portale zur Nanotechnologie. Es will informieren, weiterbilden und anregen. Das Portal liefert aktuelle Informationen zu Entwicklungen in der Nanotechnologie und den Nanowissenschaften und deckt sämtliche Anwendungsbereiche ab. Jährlich erscheinen die Nanowerk Spotlights. Sie zeigen, welche Artikel in einem Kalenderjahr den grössten Anklang finden und das grösste Interesse auslösen. Im Nanowerk Spotlight zum Jahr 2014 sind folgende zehn Themen die Spitzenreiter:

  1. Graphen: Eigenschaften und Anwendungen
  2. Konstruktion eines Gehirn-ähnlichen Computers
  3. Nanotechnologie nähert sich dem 3D-Nanoprinting
  4. Brille für die sofortige medizinische Diagnostik
  5. 3D-Drucker
  6. Gehirn auf einem Chip
  7. Verwobene Solarzellen machen aus T-Shirts ein Strom-Textil
  8. Licht-emittierende 3D Objekte
  9. Integration von Nanoelektronik-Bausteinen in lebende Pflanzen und Insekten
  10. Kostengünstige nanotechnologische Wasserfilter.

19.9.2014 / Nanotechnologie

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Neue Informationsplattform zu Nanotechnolgie. Bild: www.nano-sicherheit.de

Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung hat eine neu überarbeitete Informationsplattform zur Nano-Sicherheit aufgeschaltet. Die Plattform dokumentiert Regulierungen und Standards, vermittelt Informationen zum Umgang mit Nanomaterialien, stellt Projekte im Bereich Nanotechnologie vor und berichtet über aktuelle gesellschaftliche Diskussionen. Zur Risikobewertung findet man die Rubriken Grundlagen, Arbeitssicherheit, Umweltschutz und Produktsicherheit. Dazu gehören auch Bewertungen der toxischen Potentiale von Nanomaterialien, Angaben zur Exposition von Mensch und Umwelt sowie zur Methodenentwicklung für die Erfassung von Nanomaterialien.

22.8.2014 / Nanotechnologie

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In einem 360°-Panorama einer Baustelle sind 23 anklickbare Stationen zu Nanomaterialien in der Bauwirtschaft versteckt. Bild: http://nano.dguv.de/nanorama/bgbau/

Das Nano-Portal „Sicheres Arbeiten mit Nanomaterialien“ der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) will den Kenntnisstand über den Arbeitsschutz und die Arbeitssicherheit bei der Anwendung von Nanomaterialien fördern. Dazu wurden "Nanorama" (aus "Nano" und "Panorama") entwickelt. Mit der neuartigen E-Learning Anwendung kann der Nutzer einen virtuellen Raum betreten und sich in diesem bewegen. Mit Hilfe des "Nanorama" erhält der Anwender auf unterhaltsame und abwechslungsreiche Weise wertvolle Informationen zum sicheren Umgang mit Nanomaterialien. In einem navigierbaren Panorama einer Baustelle sind verschiedene anklickbare Stationen zu Nanomaterialien in der Bauwirtschaft versteckt. Abgebildet sind Arbeitssituationen, wie sie auf Baustellen angetroffen werden können.