Um die internationale Stammzell- und Genforschung zu beschleunigen, soll das deutsche Embryonenschutzgesetz gelockert werden. Der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff widerspricht – eine Nutzung und anschliessende Zerstörung menschlicher Embryonen zu Forschungszwecken dürfe es nicht geben. Hingegen zeigt sich Schockenhoff offen gegenüber der Anwendung neuer Techniken am menschlichen Genom. Auch Eingriffe in die Keimbahn seien möglich. Allerdings gebe es hier hohe Hürden: Die Wissenschaft müsste nachweisen, dass der Eingriff sicher ist, was derzeit niemand garantieren kann. (FAZ Online, 07.04.17)

 


Quelle: FAZ Online, 07.04.17
http://www.faz.net/aktuell/wissen/theologe-schockenhoff-befuerwortet-gentechnik-am-menschen-14961609.html

Theologe befürwortet Gentechnik am Menschen

Nein zur Änderung des Embryonenschutzgesetzes, aber ein kontrolliertes Ja zu Genveränderungen von Menschen. Ein langjähriges Mitglied des Ethikrates sieht Chancen für die Zukunft der neuen Biotechniken.

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