Das International Panel of Experts on Sustainable Food Systems (IPES-Food) ist überzeugt, dass eine reine Industrialisierung der Subsistenzlandwirtschaft keine Lösung für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion ist. IPES-Food sieht die Entwicklung von praktischen Messwerkzeugen und Indikatoren für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Ernährungssystemen als erfolgsversprechend. Auch alternative Vermarktungskonzepte, sowie Forschung und Entwicklung im Bereich der Ablösung des vorherrschenden Systems werden als wegweisend erachtet. (FiBL, 07.10.2016)

 


Quelle: FiBL, 7. Oktober 2016
http://www.fibl.org/de/service/nachrichtenarchiv/meldung/article/internationales-expertenkomitee-fordert-einen-paradigmenwechsel-in-der-landwirtschaft.html

Internationales Expertenkomitee fordert einen Paradigmenwechsel in der Landwirtschaft

Unser Welternährungssystem braucht einen radikalen Wechsel: Weg von der industrialisierten Landwirtschaft, hin zu diversifizierten Agroökosystemen. Das ist Schlussfolgerung von Dr. Emile Frison, führender Autor des Berichts "From Uniformity to Diversity" des iPES-Food Experten-Komitees (International Panel of Experts on Sustainable food system). Zur Diskussion dieses Paradigmenwechsels hatte das World Food System Center der ETH Zürich am vergangenen Mittwoch geladen. Dabei wurden Messwerkzeuge, die die Nachhaltigkeit von Ernährungssystemen messbar machen – wie beispielsweise das vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) entwickelte SMART-Tool – als wichtige Faktoren für einen erfolgreichen Wandel herausgestellt.

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