In den USA werden auf über 90 Prozent der Anbauflächen von Mais und Soja gentechnisch veränderte Sorten kultiviert. Die gentechnische Veränderung zielt bei Soja auf Herbizidresistenz ab, bei Mais auf Insekten- und Herbizidresistenz. Dies bedeutet aber nicht, dass deshalb weniger Pflanzenschutzmittel verwendet werden. Der Einsatz von Insektiziden scheint bei GV-Sorten tendenziell abzunehmen, der Herbizideinsatz jedoch sogar zu steigen. (transGEN, 19.09.2016)

 


Quelle: transGEN, 19. September 2016
http://www.transgen.de/aktuell/2591.pestizide-gentechnik-soja-mais.html

Pestizide beim Gentechnik-Anbau in den USA: Mal mehr, mal weniger

In den USA sind beim Sojaanbau zwischen 1998 und 2011 mehr Herbizide - vor allem Glyphosat - auf die Felder gespritzt worden, bei Mais ging die Menge der Insektizide dagegen deutlich zurück. Eine neue Studie bestätigt frühere Ergebnisse: Ob ein verstärkter Anbau gentechnisch veränderte Pflanzen zu mehr oder weniger Pflanzenschutzmitteln führt, ist nicht pauschal zu beantworten. Nach Angaben der Autoren ist es die bislang umfangreichste Untersuchung zu diesem Thema.

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