Die Critical Scientists Switzerland fordern vor der Kommerzialisierung von Pflanzen, welche mit den neuen gentechnischen Verfahren entstehen, eine umfassende Risikoprüfung, sowie ein Zulassungsverfahren. Sie argumentieren mit der komplexen Funktionsweise der Gene, unvorhersehbaren Nebeneffekten und dem ungewissen Verhalten dieser Pflanzen in der Umwelt. Auch zwei Rechtsgutachten kommen zum Schluss, dass die neuen Verfahren unter EU Recht als Gentechnik einzustufen sind. (Critical Scientists Switzerland, 19.08.2016)

 


Quelle: Critical Scientists Switzerland, 19. August 2016
http://criticalscientists.ch/en/themes/new-genetic-engineering-techniques/586-kein-wissenschaftlicher-konsens-ueber-neue-gentechnische-verfahren

Kein wissenschaftlicher Konsens über neue gentechnische Verfahren

Vorsorgeprinzip muss über wirtschafltichen Interessen stehen

Es gibt keinen wissenschaftlichen Konsens über die Sicherheit der neuen gentechnischen Verfahren. Darüber hinaus fehlen (Langzeit-)Daten zu deren Risiken. Die Akademie der Naturwissenschaften fordert jedoch, dass neue gentechnische Verfahren in der Pflanzenzucht nicht unter das Gentechnikgesetz fallen sollen. Damit würden das Vorsorgeprinzip sowie die Wahlfreiheit der Konsumenten und Konsumentinnen untergraben. CSS fordert, dass die neuen gentechnischen Verfahren vor einer kommerziellen Anwendung einer strengen Risikoprüfung unterzogen werden, wie sie das Gentechnikgesetz vorsieht.

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