Bild: Caroline Krajcir

Medienmitteilung: Lebensmittelschutz-Initiative eingereicht

Bern, 27. Febru­ar 2026 - Heu­te fand die Ein­rei­chung der Eid­ge­nös­si­schen Volks­in­itia­ti­ve «für gen­tech­nik­freie Lebens­mit­tel» statt. Die Schwei­zer Alli­anz Gen­tech­frei unter­stützt die Initia­ti­ve und hat bei deren Samm­lung enga­giert mit­ge­wirkt. Mit den gesam­mel­ten Unter­schrif­ten ist dies ein kla­res Zei­chen dafür, dass die Schwei­zer Bevöl­ke­rung beim The­ma Gen­tech­nik in der Land­wirt­schaft mit­re­den will.

Die Schwei­zer Alli­anz Gen­tech­frei hat zusam­men mit dem Ver­ein für gen­tech­nik­freie Lebens­mit­tel, zahl­rei­chen wei­te­ren Orga­ni­sa­tio­nen und enga­gier­ten Ein­zel­per­so­nen tat­kräf­tig dabei gehol­fen, die Unter­schrif­ten für die Lebens­mit­tel­schutz-Initia­ti­ve zu sam­meln. Mit den erreich­ten Unter­schrif­ten ist deut­lich, dass die Schwei­zer Bevöl­ke­rung kla­re Regeln für die Gen­tech­nik ver­langt. «Wo Gen­tech­nik drin ist, muss Gen­tech­nik dar­auf ste­hen», hält Mari­on­na Schlat­ter, Prä­si­den­tin der Schwei­zer Alli­anz Gen­tech­frei fest. «Die Wahl­frei­heit von Kon­su­men­ten und Kon­su­men­tin­nen, sowie den Pro­du­zie­ren­den muss garan­tiert wer­den.»

Viel­falt statt Gen­tech­nik

«Die Aus­wir­kun­gen und Risi­ken der Gen­tech­nik sind heu­te noch immer unge­nü­gend erforscht», ermahnt Mari­on­na Schlat­ter bei der Ein­rei­chung auf der Bun­des­ter­ras­se. «Mit der Lebens­mit­tel­schutz-Initia­ti­ve wird die Umset­zung des Vor­sor­ge­prin­zips und damit der Schutz für Mensch, Tier und Umwelt ein­ge­for­dert.»

«Seit Jahr­zehn­ten wird die Gen­tech­nik als Wun­der­mit­tel für die Land­wirt­schaft dar­ge­stellt – das Hun­ger­pro­blem soll gelöst wer­den, ja seit kur­zem ist sie sogar die Ant­wort auf die Kli­ma­kri­se», meint Mari­on­na Schlat­ter. «Mit der Gen­tech­nik hört man vie­le Ver­spre­chen und sieht kei­ne Lösun­gen.»

Die bis­he­ri­gen Anwen­dun­gen bewei­sen das Gegen­teil: Sie füh­ren zu einem höhe­ren Ein­satz an Pesti­zi­den und Dün­ge­mit­teln und ver­stär­ken die nega­ti­ven Fol­gen der indu­stri­el­len Land­wirt­schaft. Natio­nal­rä­tin Mari­on­na Schlat­ter hält des­halb fest: «eine zukunfts­fä­hi­ge Land­wirt­schaft braucht Viel­falt statt Gen­tech­nik.»

Gen­tech­frei als Erfolgs­stra­te­gie

Für Kon­su­ment und Kon­su­men­tin ist es heut­zu­ta­ge selbst­ver­ständ­lich, dass Schwei­zer Lebens­mit­tel gen­tech­nik­frei sind. «Gen­tech­frei hat sich als Allein­stel­lungs­merk­mal von Schwei­zer Pro­duk­ten im Absatz­markt des In- und Aus­lands eta­bliert, so etwa in der Käse­indu­strie.», so Clau­dia Vade­na, Geschäfts­lei­te­rin der Schwei­zer Alli­anz Gen­tech­frei.

Die Lebens­mit­tel­schutz-Initia­ti­ve ist ein star­kes Mit­tel, damit Kon­su­ment und Kon­su­men­tin, sowie Pro­du­zie­ren­de vor unkon­trol­lier­ter Gen­tech­nik geschützt blei­ben. Die SAG dankt allen Betei­lig­ten für ihren gros­sen Ein­satz für die Unter­schrif­ten­samm­lung der Lebens­mit­tel­schutz-Initia­ti­ve.

 
 
Wei­te­re Aus­künf­te:
 
  • Mari­on­na Schlat­ter, Prä­si­den­tin Schwei­zer Alli­anz Gen­tech­frei und Natio­nal­rä­tin GRÜNE
    E: m.schlatter@gentechfrei.ch
    T: 077 475 25 02
  • Clau­dia Vader­na, Geschäfts­lei­te­rin Schwei­zer Alli­anz Gen­tech­frei
    E: c.vaderna@gentechfrei.ch
    T: 079 564 74 91

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