Fitnessvorteil in der Biologie bezeichnet den Vorteil eines Organismus bei Überleben und Fortpflanzung. Ein Individuum mit einem Fitnessvorteil hinterlässt im Durchschnitt mehr Nachkommen als andere und gibt seine Gene dadurch häufiger weiter.
Im vorliegenden Kontext bedeutet das, dass gentechnisch veränderte Pflanzen künstlich eingebrachte Eigenschaften an Wildarten weitergeben können, die diesen einen Vorteil verschaffen, etwa eine höhere Widerstandsfähigkeit gegen Schädlinge oder Umweltstress. Dadurch könnten sie sich erfolgreicher vermehren und die gentechnische Veränderung über viele Generationen hinweg in Wildpopulationen verbreiten. Genau solche möglichen langfristigen Auswirkungen sollen durch eine Umweltrisikoprüfung untersucht werden.