2014

2014

Gemäss einem Report des Gesundheitsministeriums der Provinz Cordoba ist die Rate der Krebserkrankungen in Gebieten mit industrieller Landwirtschaft doppelt so hoch wie im argentinischen Durchschnitt. Bereits frühere Studien hatten aufgezeigt, dass nachweislich eine Verbindung besteht zwischen dem Einsatz von Agrochemikalien und den festgestellten Krebsraten. Argentinien müsse schnellstmöglich die Landwirtschaftspolitik ändern, um die gravierenden Gesundheitsprobleme zu bekämpfen, fordern Gesundheitsexperten. Weg von gentechnisch veränderten Pflanzen und industriellen Anbaumethoden mit hohem Pestizidbedarf hin zu agrarökologischen Alternativen. (The ecologist 24.08.14)

General Mills, einer der grössten Lebensmittelkonzerne, verzichtet in Zukunft auf Gentechzutaten bei den Frühstücksflocken „Cheerios“. Der Konzern reagiert mit diesem Schritt auf den zunehmenden Konsumentendruck, Gentech-Bestandteile in Lebensmitteln zu deklarieren. (USA Today, 2.1.14)  

China hat erneut eine Lieferung von Gentech-Mais aus den USA zurückgewiesen. Die Lieferung von 2'000 t enthält Anteile einer gentechnisch veränderten Mais-Sorte von Syngenta, die in China nicht zugelassen ist. Experten erwarten weitere Rückweisungen, da China seit neustem systematische Kontrollen eingeführt hat. (Huffington Post, 26.12.13) 

Tasmainen, die grösste Insel Australiens, hat ein zeitlich nicht begrenztes Moratorium für den Anbau von Gentech-Pflanzen erlassen. Damit würden Produkte aus Tasmanien aufgewertet, begründet der zuständige Minister die Verlängerung. Das bestehende Moratorium endet im November 2014. (ABC 09.01.14)

In Nepal wurde beim obersten Gerichtshof eine Klage gegen den Import von gentechnisch verändertem Saatgut eingereicht. Die Kläger machen geltend, das transgene Saatgut gefährde die lokalen Sorten und sei zudem gesundheitsgefährdend. (Kantipur, 30.12.13)