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Das Wort «Synthese» (griech: sýnthesis) bedeutet «zusammenführen», «zusammensetzen». Synthetische Düngemittel sind künstlich hergestellte Düngemittel, man spricht auch von Kunstdünger oder Mineraldünger. Pflanzen brauchen für eine gute Entwicklung neben Wasser und Sonne auch Nährstoffe wie Stickstoff, Phosphat, Kalium und Spurenelemente wie Magnesium oder Zink. Diese Stoffe nehmen sie aus dem Boden auf. Ein nahrhafter Boden (Humus = Erde) ist im Ackerbau deshalb elementar. Kunstdünger enthalten oben genannte Stoffe in reiner, leicht löslicher Form. Für die Herstellung von Kunstdünger ist viel fossile Energie nötig (Erdöl). In der biologischen Landwirtschaft sind synthetische Düngemittel verboten, da isoliert eingebrachte Mineralstoffe das natürliche Gleichgewicht der Bodenorganismen stören. So können sich Stickstoff oder Phosphor negativ auf die Bodenfruchtbarkeit und die Gewässerqualität auswirken. Kunstdünger enthalten auch Schwermetalle wie Blei, Nickel, Quecksilber, Arsen oder Uran. Die ökologische Landwirtschaft setzt nur organische Düngemittel ein. Diese stammen aus natürlichen Stoffen wie Kompost, Stallmist, Gülle, Gründüngung, Jauche oder Mulch.

Die Sortenvielfalt die Vielfalt innerhalb einer Art, zum Beispiel das Vorhandensein verschiedener Apfelsorten. Heute machen jedoch in ganz Europa drei Sorten nahezu 70 Prozent des Gesamtangebotes am Apfelmarkt aus: Golden Delicious, Gala und Jonagold. Dabei gibt es viel mehr Sorten und viele verschiedene Geschmacksrichtungen. Schon einmal von der Apfelsorte Hansuli gehört? Von der Ananas-Reinette, dem Wehntaler Hagapfel oder dem rund 2000-jährigen Sternapi? Über die vielen verschieden Apfel-, Birnen-, Zwetschgen- oder Kirschensorten erfährt man mehr bei Fructus, eine Vereinigung, die sich um den Erhalt der Sortenvielfalt dieser Früchte kümmert: http://www.fructus.ch