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Biomoleküle wie dsRNA oder Proteine werden heutzutage meist in gentechnisch veränderten Bakterien produziert. Als Alternative zur dieser In-vivo-Produktion nutzen Forschende der Synthetischen Biologie zunehmend In-vitro-Systeme. Sie gewinnen dazu die Komponenten, die für die Produktion der Moleküle notwendig sind, aus dem Zellsaft von Organismen, fügen sie in ein Reagenzglas und geben ein ringförmiges DNA-Stück dazu, das die Anleitung für die Herstellung der Moleküle enthält. Diese zellfreien Systeme verkürzen die Produktionszeit und vereinfachen die zu treffenden Sicherheitsmassnahmen.